Die Basis Europas

Mai 2018

Schüler diskutieren mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft & Gesellschaft über die Zukunft Europas

ESCHWEGE. Die Schüler von heute sind Europas Basis von morgen. Wie viel ihnen an den europäischen Werten und dem Zusammenhalt der EU liegt, zeigten sie im Rahmen eines Europaworkshops, welcher alle zwei Jahre stattfindet und am 17. Mai bei einer Podiumsdiskussion seinen Höhepunkt fand. Schüler der Friedrich-Wilhelm-, Anne-Frank- und Brüder-Grimm-Schule tauschten sich gemeinsam mit Jugendlichen der Partnerstädte Regen und Saint Mandé sowie Lernenden aus Dijon über die Zukunft Europas aus und erarbeiteten in Gruppen verschiedene Projekte, die vorgestellt wurden. Hierzu gehörten Theaterszenen zur Toleranz, Plakate zur europäischen Geschichte, Videos samt Schüler-Interviews und mehr. Unter der Moderation der FWS-Schüler Dorothee Holzapfel und Yesin Ben Salah standen bei der abschließenden Diskussion getreu dem Wochenmotto „Europa bewegt sich – aber wohin?“ Fragen von Bildung und kultureller Diversität bis hin zu Europas internationaler Friedensverantwortung im Vordergrund. Neu in diesem Jahr war die englische Sprache – neben einer „entschleunigten“ Atmosphäre sorgte dies auch für Heiterkeit.

Heike Schwanz und Berthold Diegel, die Organisatoren des Workshops, welcher an der Anne-Frank-Schule stattfand, freuten sich sehr, wie selbstverständlich die Neunt- und Zehntklässler aus Deutschland und Frankreich in ihren Gruppen zusammengearbeitet haben - das ist es, was den Traum der europäischen Einheit und Freiheit real werden lässt.


Statements der Moderatoren:

Was ist Der Europäische Traum? Welche Visionen hast Du für die Zukunft Europas?

Dorothee Holzapfel: „Der Traum ist ein menschlich-grenzenloses Europa, das Nationalismus zum Wohle des Friedens einheitlich entgegentritt. Ich wünsche mir, dass es einen dominanteren, aber trotzdem friedlich-präsenten Stellenwert in der Welt einnimmt.“

Yesin Ben Salah: „In jedem Land leben, lernen und es bereisen zu können, ist der Grundgedanke Europas; es gibt keine Grenzen, stattdessen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Es ist meine Vision, dass alle miteinander klarkommen und toleranter werden.“



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