Alte Hochkulturen, neue Galaxien

Juli 2017


Kinder-Fantasien bei Malwerkstatt in der FWS


Ägypter, Römer und Griechen: Die alten Hochkulturen standen bei den Teilnehmern der Malwerk-statt des Kunstvereins Eschwege besonders hoch im Kurs. Vier Tage lang zeichneten und gestalteten die zwischen 7 und 13 Jahre alten Kinder im Rahmen der Ferienspiele an der Friedrich-Wilhelm-Schule ihre eigenen Werke zum Thema Zeitreise.

„Es macht total viel Spaß, hier mitzumachen“, sagte die kleine Fay ganz begeistert, als sie gerade ihr Gemälde der Cleopatra fertigstellte. Wie viele der anderen Kinder und Jugendlichen hatte sie sich bereits zum wiederholten Male für die Malwerkstatt, die erneut in Kooperation mit der Jugendförderung der Stadt Eschwege stattgefunden hatte, angemeldet.
Unter Anleitung der Kunstlehrerin Corinne Iffert von der Friedrich-Wilhelm-Schule und der Kunstgeschichtsstudentin Kathrin Schindewolf konnten die jungen Teilnehmer im lichtdurchfluteten Kunstraum der Friedrich-Wilhelm-Schule ihrer Kreativität wieder freien Lauf lassen. So entstanden nicht nur Arbeiten, die vergangene Epochen aufleben ließen, sondern auch Werke, die sich fast schon philosophisch mit Zeit als Faktor des Daseins beschäftigten. Sogar Fantasy-Gemälde mit Städten aus unbekannten Galaxien gestalteten die Nachwuchskünstler. Über die individuellen Arbeiten hinaus schufen die Jungen und Mädchen aber auch gemeinsam zwei Werke aus besonderen Naturmaterialien. Passend zur Zeitreise malten sie zum einen mit unterschiedlichen Erden aus dem Boden und legten auch ein großes Mosaik.

Alle Kunstwerke erhielten Lob von Angelika Knapp-Lohkemper, Vorsitzende des Kunstvereins Eschwege. Sie kündigte an, dass die Schülerwerke der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, und zwar in einer Ausstellung, die im Herbst im Rathaus eröffnet werden soll.

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