Ein toller Abschied von der FWS

Juli 2017

Gleich zu Beginn der Sommerferien brachen wir, rund 20 Abgänger der Friedrich-Wilhelm-Schule, mit der Lateinlehrerin Nadja Aschenbrenner sowie zwei weiteren Betreuerinnen für sechs Tage nach Rom auf. Bereits in den Wochen vor dem Abflug vom Flughafen Köln-Bonn stieg die Vorfreude bei allen Teilnehmern ins Unermessliche. Alle freuten sich sehr darauf, die ewige Stadt ausgiebig erkunden und kennenlernen zu können.

Am Samstag, den 1. Juli, ging es dann endlich los. Schon um zwei Uhr morgens wartete ein Reisebus vor der Schule auf uns, um uns an den Flughafen zu bringen. Dort angekommen machten wir uns für den Check-In und natürlich den Abflug bereit. Etwas mehr als zwei Stunden später verließen wir in Rom angekommen bei herrlichem Sommerwetter das Flugzeug und wurden nun zu unserem Hotel gebracht.

Bevor wir erste Erkundungen in Rom anstellen konnten, aßen wir erst einmal alle gemeinsam im Restaurant neben dem Hotel zu Mittag.

Schließlich machten wir uns auf den Weg und bekamen von Frau Aschenbrenner bereits einige der beeindruckenden Sehenswürdigkeiten gezeigt: die Piazza di Spagna samt Spanischer Treppe, den Trevibrunnen und das Pantheon. Von all den neuen Eindrücken und einem sehr langen Tag überwältigt gingen wir an diesem Abend ins Bett.


Am nächsten Morgen ging es für uns nach dem Frühstück mit einer eigenständigen Besichtigung der Engelsburg weiter, die wir in dem angrenzenden Park mit einem sehr schönen gemeinsamen Picknick abschlossen. Gleich danach ging es im Programm weiter mit dem Besuch des Petersdoms. Gemeinsam standen wir an, um die Kuppel besichtigen zu können. Die Wartezeit hat sich auf jeden Fall gelohnt: Nach der Besteigung über die etwas gewöhnungsbedürftigen Gänge konnten wir bei bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein einen atemberaubenden Ausblick auf die italienische Hauptstadt genießen. Besonders eindrucksvoll war außerdem der Blick auf die vatikanischen Gärten. Im Anschluss stiegen wir wieder herunter und bekamen die Möglichkeit, in Kleingruppen den höchst interessanten Petersdom von innen gemeinsam mit all seinen Attraktionen wie den Grotten, dem Grab von Papst Johannes Paul II. und vielen Exponaten zu besichtigen. Wir alle waren von dem Prunk und allen aufwendigen Verzierungen sehr beeindruckt.

Für eine kleine Erholungsphase von den warmen Temperaturen fuhren wir anschließend mit der U-Bahn in den Park Villa Borghese, wo man unter anderem Tretboot fahren konnte. Nach dem Abendessen konnten wir noch einige der Sehenswürdigkeiten Roms bei Nacht betrachten, was besonders eindrucksvoll war.

Auch beim Kolosseum mussten wir uns am nächsten Morgen auf längere Wartezeiten einstellen. Doch auch hier hatte sich diese auf jeden Fall gelohnt. Auf eigene Faust durften wir wieder in Kleingruppen das antike Amphitheater besichtigen. Die Vorstellung, wie hier früher wohl Veranstaltungen abgehalten wurden, und welche Menschenmassen an ihnen teilnahmen ,und das alles an dem Ort, an dem wir uns gerade befanden, war für viele Romreisende aus Eschwege ein Highlight der Fahrt. Gleich danach ging es auf das brütend heiße Forum Romanum, wo uns einige der wichtigsten Bauten mit ihren damaligen Funktionen nähergebracht wurden.

Am Nachmittag besuchten wir alle gemeinsam den protestantischen Friedhof Roms, wo neben dem Sohn Johann Wolfgang von Goethes auch der bekannte britische romantische Dichter John Keats begraben liegt.

Den Tag konnten wir mit einer erneuten Tour durch Rom am Abend beschließen.

Am nächsten Tag bekamen wir eine Führung durch die Katakomben, die zur Zeit des römischen Reiches als unterirdische Begräbnisstätte genutzt wurden, bevor wir uns zu den Caracalla-Thermen aufmachten. Diese zählten zu den größten römischen Badeanstalten ihrer Zeit. Durch interessante Rekonstruktionsbilder konnten wir uns sehr genau vorstellen, wie die Thermen früher ausgesehen haben müssen. Den Abend verbrachten wie gemeinsam mit unseren Betreuerinnen in der Innenstadt von Rom.

Zu Beginn unseres letzten richtigen Tages in Rom fuhren wir mit dem Zug nach Ostia Antica, den alten römischen Hafen vor den Toren der Stadt.

Danach schlossen wir unsere Zeit in Rom mit einem Nachmittag am Strand ab, wo wir viel Zeit hatten, um ihr Meer zu baden.

Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen von der ewigen Stadt. Vom Flughafen Rom-Ciampino aus ging es für unsere Gruppe zurück nach Deutschland. Als wir gegen Abend in Eschwege ankamen, stand für uns alle fest:
Wir können die Romfahrt allen Schülern, die nach uns kommen nur empfehlen! Wir konnten eine Woche mit einem tollen Programm und einer tollen Gruppe verbringen!

Herzlichen Dank an alle Betreuerinnen und vor allem an Frau Aschenbrenner, die diese Fahrt nun schon zum wiederholten Male angeboten hat!

Luca Siepmann



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