Experimentelle Musik

Januar 2018

Die Ergebnisse des Musikprojekts „Response“ werden im März von den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 in der Alten Oper in Frankfurt präsentiert. Derzeit arbeiten sie mit Komponisten, Interpreten und ihrem Musiklehrer Andreas Worm an einem eigenen Werk. „Die Jugendlichen begegnen zeitgenössischer Musik und antworten darauf mit eigenen Improvisationen und Kompositionen. Wie lang das Stück letztlich wird, ist noch nicht absehbar", erklärt der begleitende Musiklehrer. Ziel des experimentellen Schulprojekts ist es, den Schülern Mut zur eigenen Kreativität zu machen. Denn jeder soll mit Neugierde und entsprechender Motivation musikalische Ideen entwickeln und umsetzen können.

„Ursprünglich stammt das Projekt aus England. Die Arbeit findet spielerisch und experimentell in Gruppen statt“, berichtet eine der begleitenden Komponistinnen, Christine Weghoff. So können etwa die Saiten eines Flügels zum Zupfinstrument werden.

Das Musikprojekt findet alle zwei Jahre hessen- und thüringenweit von November bis März statt. Bis heute haben daran 220 Schulen und 7000 Kinder und Jugendliche teilgenommen. Trägerin von „Response“ ist seit 2009 die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium.

An der Friedrich-Wilhelm-Schule werden die Musiker gleichzeitig noch von einer weiteren Gruppe Schüler begleitet. Mit Unterstützung des Medienwerks Werra-Meißner dokumentieren Jugendliche des gleichen Jahrgangs die musikalische Arbeit. Drago Rajkovic, der das Projekt unterstützt, erklärt: „Der gesamte Schaffensprozess von „Response“ wird von uns medial dokumentiert. Bis zum März soll ein Minitrailer entstehen. Die zweite Schülergruppe erlernt dabei unter anderem die Bearbeitung von Videomaterial."

(WR,mm)



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